Start bei Liip während Corona Zeiten

  • Severin Kilchhofer

Wie ist es, bei einer modernen Digitalagentur zu starten? Jetzt in den Corona-Zeiten? Ein Erfahrungsbericht ĂŒber meine speziellen ersten Arbeitstage und einer spezielle Überraschung des gesamten Teams.

Ein aussergewöhnlicher Start bei Liip

Es klingelte an der TĂŒr. Der Postbote wartete mit einem grossen Paket auf meine Unterschrift. Das Paket hatte den Inhalt eines neuen Macbooks, welches ich eine Woche zuvor ĂŒber ein Onlineformular auswĂ€hlen durfte. Dies war ein tolles Zeichen fĂŒr mich, dass mein Wechsel zu Liip kurz bevorstand. Jedoch wurde mir auch klar, dass mein Start definitiv im Homeoffice stattfinden wird.

Montag, 04. Mai 2020 — Mein erster Arbeitstag

Die Welt beschĂ€ftigte sich voll und ganz mit dem kĂŒrzlich ausgebrochenen Virus. FĂŒr mich hingegen hiess es ab sofort, viele neue Leute, neue Projekte, neue Technologien und eine mir total fremde Unternehmensstruktur kennenzulernen. An diesem Morgen wartete ich gespannt auf das willkommens Telefonat, welches auf neun Uhr morgens angesetzt wurde. Endlich war es so weit. Claudia erklĂ€rte mir als HR Specialist die Einzelheiten, um mich mit den Tools und Methoden von Liip zu vertrauen. Kurz darauf wurde ich mit meinem Onboarding Buddy Zahida bekannt gemacht. Sie half mir, die vielen neuen Herausforderungen zu ordnen und einen strukturierten Einstieg in den ersten Arbeitstag bei Liip zu geben.

Am zweiten Tag lernte ich das Entwicklungsteam kennen und machte mich mit den ersten Kunden Projekten vertraut. Die Stimmung in den Videocalls war sehr familiĂ€r und locker. Ich hatte von Anfang an das GefĂŒhl, dass ich mich bei allen Mitarbeitenden fĂŒr Fragen oder Anregungen bedenkenlos melden konnte. Zu meiner Überraschung war bereits an diesem Tag ein After-Work Remote Bier geplant, um mich im Team willkommen zu heissen. Einige Tage vor dem Start habe ich ein Paket mit Bier und Snacks von Liip erhalten, der Termin war der Grund das zu öffnen. Diese Geste zeigte mir, dass bei Liip die Menschen im Zentrum stehen und dass die KollegialitĂ€t im Alltag sehr grossgeschrieben wird.

Eine gewisse Routine kehrt ein

Nun sind bereits mehr als zwei Monate vergangen und meine Probezeit nĂ€hert sich dem Ende. Ich konnte mich seit dem Beginn schnell in die Projekte einarbeiten und durch den stetigen Austausch im Team auch die Leute entsprechend gut kennenlernen. FĂŒr das schnelle kennenlernen war fĂŒr mich etwas besonderes ausschlaggebend. Unter den Entwickler*innen gab es eine offene Telefonkonferenz, an welcher alle jederzeit teilnehmen konnten. So ergaben sich stets spontane Treffen und es kam in den eigenen vier WĂ€nden ein wenig BĂŒro AtmosphĂ€re auf. Die Tage vergingen wie im Flug. Schnell kehrte eine gewisse NormalitĂ€t in meinen Alltag ein. Nun habe ich sogar den Weg ins BĂŒro gefunden und arbeite ein bis zwei Tage pro Woche im Office in ZĂŒrich.

Anfangs hatte mein Umfeld viele Bedenken ĂŒber einen Start vollstĂ€ndig ĂŒber Remote. FĂŒr mich war es spannend. Alle Bedenken und Spannungen erwiesen sich als völlig unbegrĂŒndet und das Onboarding bei Liip hĂ€tte meiner Meinung nach nicht besser ablaufen können.


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