Trainee's day – ein Webprojekt für Auszubildende von Auszubildenden

  • KsĂ©nia Jonin

Bei Liip organisieren die Auszubildenden Erlebnistage. FĂŒr die Anmeldung wurde eine Website entwickelt.

Wir – die Auszubildenden in Fribourg – organisieren mehrmals pro Jahr Infotage, an denen wir die Berufe Informatiker∗in und Entwickler∗in jungen Menschen vorstellen, die sich fĂŒr eine dieser Ausbildungen interessieren.
Die Verwaltung der Anmeldungen fĂŒr die Erlebnistage war jedoch nicht effizient. Meine Kolleg∗innen, die sich darum kĂŒmmerten, brauchten eine Lösung mit der sie Zeit sparen konnten.

Wir wollten eine intelligente Lösung finden. Als angehende Informatikerin war ich also fĂŒr die Erstellung einer Website: _blank verantwortlich, die diesem BedĂŒrfnis entspricht.

Die Website sollte zwei Ziele erfĂŒllen. Erstens sollten die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, sich direkt auf der Website anzumelden. Zweitens sollten meine Arbeitskolleg∗innen diese Anmeldungen ĂŒber ein einziges Interface verwalten können.
Einer der ersten Schritte war die Auswahl der Technologie. Ich habe mich fĂŒr Django und Python entschieden, weil ich bisher hauptsĂ€chlich mit PHP gearbeitet habe und etwas Neues kennenlernen wollte. Der Vorteil von Django ist, dass es ĂŒber eine sehr umfangreiche und komplette offizielle Dokumentation verfĂŒgt. Das hat mir bei der Umsetzung dieses Projekts sehr geholfen.

Eine meiner Kolleginnen hat die Rolle der Kundin ĂŒbernommen, um das Projekt und seine Funktionen im Verlauf des Entwicklungsprozesses zu validieren. Da wir im selben BĂŒro arbeiten, hatten wir wĂ€hrend des gesamten Projekts eine reibungslose Kommunikation. Das war wirklich praktisch. So kam ich viel schneller voran.
Ich arbeite mit einem Backlog, einem Tool, das es mir ermöglicht, die Aufgabe, an der ich arbeiten möchte, gemĂ€ss den PrioritĂ€ten der Kundin auszuwĂ€hlen. Wenn ich auf Schwierigkeiten stiess, schaute ich zuerst in der Dokumentation nach. Wenn ich trotzdem nicht weiterkam, fragte ich meinen Ausbilder oder meine Kolleg∗innen, die sich mit der Technologie auskennen. Und wĂ€hrend der Suche nach der Lösung fĂŒr solche Probleme, konnte ich immer an einer anderen Aufgabe weiterarbeiten.

In Sachen Produktionsumgebung habe ich mich fĂŒr Heroku entschieden, weil es so einfach zu bedienen und einzurichten ist. So konnte ich mich mehr auf den Inhalt als auf die Infrastruktur konzentrieren.

Ksénia bei der Arbeit am Projekt
WĂ€hrend der Umsetzung habe ich eine Menge gelernt. Ich möchte insbesondere die Implementierung der kontinuierlichen Integration und die Wichtigkeit von Modultests erwĂ€hnen. Durch diese Tests kann ich sicherstellen, dass nach jeder vorgenommenen Änderung alles richtig funktioniert. Dadurch wird das System stabiler. Ich habe auch gelernt, verschiedene Umgebungen einzurichten, damit mein Code sowohl auf meinem GerĂ€t als auch in der Produktionsumgebung funktioniert. Nach drei Sprints von je zwei Wochen ist die Website jetzt live und funktionsfĂ€hig. Du kannst sie jetzt auch nutzen, um dich fĂŒr die nĂ€chsten Erlebnistage anzumelden!

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