Starke Marken überstehen alle Krisen

  • Laura Helfer

Bist du oder ist deine Firma von dieser Krise betroffen? Willst du deine Digital-Branding-Strategie weiterentwickeln? In diesem Artikel erfÀhrst du, wie dir Digital Branding hilft, dein GeschÀft jetzt zu stÀrken.

In diesem Blogbeitrag erfÀhrst du:

  • Was wir unter Digital Branding verstehen
  • Weshalb du mit deiner Marke auf digitale Touchpoints setzen solltest
  • Wie du dank Digital Branding die Corona-Krise ĂŒberwinden kannst

Warum haben wir ĂŒberhaupt mit der Markenbildung begonnen?

Um es klar zu sagen – wir sind keine Brandingagentur. Aber wir haben festgestellt, dass viele Unternehmen, die digitale Lösungen benötigen, auch Hilfe beim Branding brauchen. TatsĂ€chlich kannst du durch Branding langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. Nebst unserer Programmierkenntnisse und unserer Kompetenzen im Bereich SEO, Content und UX verleihen wir deiner Marke deshalb auch einen „Körper” und eine „Seele”, also Form und Inhalt, die deine Kunden begeistern. Mit anderen Worten: Branding und digitale Touchpoints (Website, Mobile-Anwendung, E-Commerce, Software etc.) aus einer Hand. Ist das nicht grossartig?

Was verstehen wir unter Digital Branding?

Heute ist Digital Branding ein „Modekonzept” wie viele andere und jeder Mensch versteht etwas anderes darunter. Wir verstehen Digital Branding folgendermassen:

Beim Digital Branding wird eine Marke an die Verwendung im digitalen Bereich angepasst oder sie wird von Grund auf neu geschaffen und auf die digitalen Erfordernisse ausgerichtet. Dieser Prozess umfasst: Strategie sowie visuelle und inhaltliche IdentitÀt.

Digital Branding ist also weit mehr als die Anpassung deines Firmenlogos an die Nutzung am Bildschirm. ZunĂ€chst musst du deine Markenbotschaft (HerzstĂŒck) und Markenwerte definieren. Dann musst du dir Gedanken machen ĂŒber deine digitalen Möglichkeiten – brauchst du eine mobile Anwendung? Oder ist eine Facebook-Gruppe ausreichend? Oder braucht es beides? Diese Entscheidung ist ausschlaggebend, weil sie alle weiteren Schritte beeinflusst.

Sobald klar ist, welche Lösung sich fĂŒr dich am besten eignet, ist es an der Zeit, eine MarkenidentitĂ€t fĂŒr deine Marke zu entwickeln, die die Markenbotschaft und Markenwerte widerspiegeln sollte. Die IdentitĂ€t einer Marke ist wie die Persönlichkeit eines Menschen – sie hat ihre eigene, einzigartige „TonalitĂ€t“, die durch ihr Aussehen, die Art, wie sie interagiert und klingt, sowie dadurch, was sie kommuniziert, zum Ausdruck gebracht wird.

Zu guter Letzt hat jede Marke, wie auch jeder Mensch, eine Geschichte zu erzÀhlen. Die Ausarbeitung dieser Geschichte ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Branding-Prozesses, da sie deine Bindung zu deinen Kunden stÀrkt, wodurch sie Teil der Geschichte werden wollen.

Die Vorteile der Markenbildung auf Basis digitaler Touchpoints

In der Vergangenheit nutzte man unter anderem TV-Werbung, riesige Werbetafeln, Radiowerbung, Verpackungen und Events als KanĂ€le fĂŒr die Markenbildung. Durch die digitale Transformation sind die wichtigsten Touchpoints heutzutage digital. Weshalb sollten Printagenturen also weiterhin fĂŒr die Markenbildung zustĂ€ndig sein? Unserer Meinung nach ist es an der Zeit, die Dinge etwas aufzumischen. Anstatt fĂŒr die Markenbildung eine printbasierte Agentur zu wĂ€hlen und fĂŒr die Ausarbeitung des wichtigsten Touchpoints auf eine Webagentur zurĂŒckzugreifen, solltest du also beides aus einer Hand beziehen.

Hier findest du die 10 Hauptvorteile des Aufbaus und der Anpassung deiner Marke auf digitalen Touchpoints:

  1. Das Design des Firmenlogos wird automatisch an die Nutzung auf dem Bildschirm angepasst. Optionen wie Favicon und das Erscheinen des Logos auf dem Handy-Display werden somit von Anfang an berĂŒcksichtigt.
  2. Die Typographie wird fĂŒr digitale Zwecke ausgerichtet: Sie funktioniert in jedem Browser und ihre Lesbarkeit ist fĂŒr alle Medien gewĂ€hrleistet.
  3. Die Markenfarben werden ebenfalls gemĂ€ss digitalen Erfordernissen gewĂ€hlt. Sie werden daraufhin geprĂŒft, dass ihre Verwendung die Benutzerfreundlichkeit nicht beeintrĂ€chtigt sondern steigern.
  4. Die Bildsprache wird kreativer und einzigartiger sein, weil digitale Medien weniger begrenzt sind als Print, Radio und Fernsehen. Der Hauptunterschied besteht in der InteraktivitĂ€t, durch die der/die Benutzer∗in in einem bisher unbekannten Ausmass miteinbezogen wird: interaktive Animationen, GIFs, Videos mit Google Maps, virtuelle und erweiterte RealitĂ€t, Datenvisualisierung etc. Heute kann man fast alles erschaffen – wenn man Design und Technologie kombiniert!
  5. Die im Print verwendete Symbolsprache ist eher illustrativ und weniger funktional (Piktogramme). Diese Sprache kann im digitalen Bereich kaum verwendet werden, da die Icons nicht den etablierten digitalen Konventionen entsprechen. Umgekehrt funktioniert es aber – digitale Icons können im Print verwendet werden, da sie allgemein verfĂŒgbar sind.
  6. Andere visuelle Elemente wie grafische Muster oder geometrische Formen, die deine MarkenidentitÀt optisch stÀrken, können interaktiv zusammenwirken.
  7. Im Text-Content hat sich im digitalen Zeitalter auch unsere Art, Informationen aufzunehmen, verĂ€ndert. Lerne, wie man das digital macht, und es dann ĂŒberall anwenden - das erregt die Aufmerksamkeit deiner Kund∗innen. Mehr dazu findest du in Caroline's Blogpost.
  8. Das KernstĂŒck der Markenstrategie liegt in der Ausrichtung auf digitale Touchpoints und KanĂ€le. In diesen Zeiten ist es ein grosser Marktvorteil, wenn dich deine Kund∗innen ĂŒber den Bildschirm kennenlernen können. Abgesehen davon sind digitale Marken flexibler. Das heisst, sie lassen sich leichter an jedes Zielpublikum anpassen.
  9. Es kostet deutlich weniger, das Branding und die digitalen Touchpoints aus einer Hand zu beziehen, als verschiedene Agenturen zu engagieren.
  10. Wenn Branding und Touchpoints (Website, Mobile-Anwendung etc.) vom selben Anbieter kommen, wird ausserdem sichergestellt, dass deine Marke konsistent, korrekt und erfolgreich ĂŒber alle Touchpoints implementiert wird.

Erfolgreich durch die Krise dank Investition ins Digital Branding

Das Branding ist das Letzte, was du jetzt Ă€ndern willst? Nutze die starke Wirkung des Digital Brandings fĂŒr dein Unternehmen. Lass mich das erklĂ€ren: Wenn dein Unternehmen vor der Corona-Krise keine starke digitale PrĂ€senz hatte, denkt wohl niemand daran, online nach deiner Unternehmung zu suchen. Stattdessen wenden sich Kund∗innen eher an Marken, die im digitalen Universum einen Namen haben. Deshalb solltest du an einer Digital-Branding-Strategie arbeiten und dein Produkt/deine Dienstleistung online bekannt machen. Zeig deinen Kund∗innen, dass du noch prĂ€sent bist, so lernen auch neue Kund∗innen dein Unternehmen kennen.

Vielleicht denkst du, dass eine einfache Website mit deinem Firmenlogo genĂŒgt. Das stimmt auch. Aber damit hebst du dich nicht von deiner Online-Konkurrenz ab. Damit wird es dir nicht gelingen so starke Kundenbindungen aufzubauen wie deine Konkurrenz. Selbst wenn du ein grossartiges GeschĂ€ftsmodell hast - das haben wohl auch andere. Deshalb heb dich ab.

Aber reicht eine gute User Experience nicht aus? Digitale Lösungen, die in Sachen User Experience gut abschneiden, schneiden auch in Sachen Branding gut ab. Das eine bedingt das andere. Hier ein Beispiel:

  • Du surfst auf der Airbnb-Website und suchst nach einer Unterkunft in Santorini. Ein wenig TagtrĂ€umen darf man ja, nicht wahr?
  • Der Nutzerflow ist reibungslos, du findest dich zurecht und fĂŒhlst dich immer inspirierter.

Du findest dich zurecht, weil das Interaktionskonzept gut ist. Ausserdem fĂŒhlst du dich inspiriert, weil das Branding fabelhaft ist. Die Bilder, die Symbolsprache, der Content, das Layout-Design, das Firmenlogo, die Reputation etc. All diese und noch viele weitere Aspekte beeinflussen implizit die Art und Weise, wie das Publikum die Marke wahrnimmt. Eine Marke hat eine „Persönlichkeit” und wenn sich die Leute damit identifizieren, bleiben sie ihr lange treu.

Denk daran – du musst nicht wie Airbnb sein, um eine starke Marke aufzubauen. Digital Branding eignet sich fĂŒr Unternehmen jeder Art und Grösse. Du brauchst nur die richtigen Grundbausteine zu legen, damit die Marke allmĂ€hlich wachsen und sich mit einer guten Reputation auf dem Markt etablieren kann.

Fazit

Wenn du langfristige Kundenbeziehungen aufbauen willst, dann solltest du Digital Branding in deinen Transformationsprozess mit einbeziehen. Deine Entscheidungen sollten auf der Markenbotschaft und den Markenwerten basieren. Nur so wirst du eine starke, richtungsweisende Grundlage haben, die es dir ermöglicht, alle zukĂŒnftigen Krisen und Herausforderungen zu meistern – auch die aktuelle. Ausserdem sparst du Zeit und Geld.

Kontaktiere uns, wenn du beim Digitalisierungsprozess UnterstĂŒtzung brauchst. Wir haben Expert∗innen aus verschiedenen Gebieten, die dich gemĂ€ss deiner BedĂŒrfnisse beraten können.


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