CMS-Editor von Liip gewinnt europäischen IKS-Preis

Mit dem Proof-of-Concept eines neuen WYSIWIG-Editors hat Liip die möglichen Dimensionen des Web-Contentmanagements aufgezeigt. Am Wettbewerb der europäischen IKS-Community hat Liip damit einen der beiden Hauptpreise gewonnen. Die Verleihung fand am Dienstag im Rahmen der J.Boye-Konferenz in Aarhus, Dänemark, statt.
Liips Wettbewerbsbeitrag ist ein Content-Editor, der als Teil des Symfony Content Management Frameworks (CMF) entwickelt wurde. Mit dem Symfony CMF sollen flexible Content-Management-Komponenten auf der Grundlage des Symfony2 PHP-Frameworks zusammengefasst werden und als Lösung für kundenorientierte Entwicklungen angeboten werden. Liip setzt bereits auf Symfony2 in Kundenprojekten und investiert in die Weiterentwicklung des Symfony CMF.
Der Content-Editor ist ein erstes Beispiel aus mehreren funktionierenden CMF-Komponenten, die in der CMF-Sandbox demonstriert werden. Für die Bearbeitung der Webinhalte kommt der Web-Editor Hallo zum Einsatz. Die Änderungen werden mit dem VIE-System über eine REST API gespeichert. Dazu hat Liip das LiipVieBundle entwickelt. Das Interaktionskonzept hat Liips UX-Team erarbeitet und das Design stammt von :ratio.
Mit dem gewonnen Preisgeld aus dem IKS-Wettbewerb wird die Entwicklung des CMF-Editors nun weitergeführt und als nächster Schritt Apache Stanbol für die semantische Auszeichnung des Editor-Markups integriert. Dies wird es künftig erlauben, Texte automatisch zu verschlagworten, oder passende Bilder zum Text aufgrund von Schlagworten vorzuschlagen.
VIE und Stanbol sind Projekte aus dem IKS-Förderprogramm. Die IKS-Community fördert die Verbreitung von semantischen Anwendungen in Content-Management-Systemen. Im Interactive Knowledge Stack sind Opensource-Technologien und -Konzepte zusammengefasst. IKS ist ein Forschungsprojekt der Europäischen Union.