TooLink – die Lösung, die BOBST in die Industrie 4.0 katapultiert

  • Thomas Botton

Alexandre De Kalbermatten, Project Manager bei BOBST, beantwortet unsere Fragen und erklĂ€rt, wie Liip den WeltmarktfĂŒhrer dabei unterstĂŒtzten, seine Maschinen intelligenter zu machen.

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TooLink steigert die ProduktivitĂ€t und FlexibilitĂ€t der von BOBST produzierten Maschinen. Die Lösung ermöglicht MaschinenfĂŒhrer*innen eine bessere (Remote-)Kontrolle der Produktion und dadurch bessere Entscheidungsgrundlagen. Vorhang auf fĂŒr dieses innovative Projekt. Wir haben eine App entwickelt, die mit den an den Produktionsmitteln angebrachten RFID-Chips interagiert. Willkommen in der Welt des «Internet of Things» (IoT) und der Industrie 4.0!

Worum geht es beim Projekt TooLink?

TooLink ist ein Grossprojekt, dessen Ziel eine verbesserte KonnektivitÀt zwischen den verschiedenen Produktionselementen einer Maschine ist. Dadurch sollen Prozesse (zum Beispiel Einstellungen vor der Produktion und die Wartung von Maschinen) automatisiert werden. Ein Maximum an Daten in unsere cloudbasierte Plattform BOBST CONNECT wird integriert. Durch die Entwicklung der App und die Verwendung der RFID-Chips verbinden wir mit TooLink Stanzwerkzeuge, die in unseren Maschinen zur Herstellung von Verpackungen eingesetzt werden. So können die Maschinen ihre Produktionsparameter automatisch an das eingesetzte Werkzeug anpassen.

TooLink ist eines der ersten Projekte, das sich vollumfÀnglich BOBSTs digitaler Vision verschreibt. Diese Vision basiert auf vier SÀulen: KonnektivitÀt, Digitalisierung, Automatisierung und nachhaltige Entwicklung. Wir beabsichtigen auch, diesen digitalen Ansatz zu erweitern und auf den gesamten Workflow entlang der Produktionskette zur Herstellung von Verpackungen auszudehnen.

Was war der Auslöser fĂŒr das Projekt?

Als WeltmarktfĂŒhrer in seiner Branche liefert BOBST seit jeher Anlagen auf dem neuesten Stand der Technik. Wir wollen die grösstmögliche Zufriedenheit unserer Kund*innen erreichen, indem wir Bestleistungen erbringen.

Deshalb achten wir immer auf den Markt und seine Trends. Im Rahmen unserer Recherchen zu den Themen Innovation und Industrie 4.0 haben wir Ende 2019 die Chancen einer Lösung wie TooLink erkannt. Wir haben das GlĂŒck, bei der Ermittlung solcher Chancen und der Umsetzung innovativer Lösungen unsere talentierten Teams zu involvieren.

Warum habt ihr euch fĂŒr Liip entschieden?

Unser Ansatz lÀsst sich folgendermassen zusammenfassen: «Think global, act local». Obwohl sich unser Hauptsitz in der Schweiz befindet, haben wir Kund*innen auf der ganzen Welt.

Wir suchten also ein lokales Unternehmen, das uns eine globale digitale Lösung liefert, die den Erwartungen all unserer Kunden entspricht.

Liip hat sich auch durch die QualitĂ€t der Dienstleistungen, die es fĂŒr andere heimische Unternehmen erbracht hat, und durch seine wettbewerbsfĂ€higen Preise hervorgetan. Ausserdem hat uns euer agiler Ansatz (den wir bei BOBST auch fĂŒr die gesamte digitale Entwicklung anwenden) und die ReaktivitĂ€t eures Teams – sowohl in Bezug auf die Kommunikation wie auch auf die Entwicklungsdauer – ĂŒberzeugt.

Was war die grösste Herausforderung?

Die grösste Challenge lag in der Koordinierung des externen und des internen Teams, um eine effektive Zusammenarbeit zwischen allen Teammitgliedern zu erreichen.

Wir wollten die App in Rekordzeit entwickeln. Daher musste alles Àusserst prÀzise definiert sein.

Wir wollten vom ersten Tag an alles richtig machen.

Was ist dein grösstes Learning?

Bevor ich bei BOBST angefangen arbeitete ich mehrfach mit Entwicklungsteams im Ausland, aber nie mit einem Team in der Schweiz. Niemand wird bestreiten, dass man sich der lokalen Kultur anpasst, um effizient zu arbeiten. Das gehört zu meinen StĂ€rken – ich habe schliesslich in sechs LĂ€ndern auf drei verschiedenen Kontinenten gelebt. In Anbetracht dessen finde ich die Arbeit mit Leuten aus «derselben Ecke» schon fast erholsam.

Welchen Impact hat das Projekt?

Seit mehr als 10 Jahren sind Stanzmaschinen mit dem Internet verbunden. Dank TooLink kann heute eine weitere KonnektivitĂ€tsstufe erreicht werden, da es die Unterbaugruppen dieser Maschinen miteinander verbindet. Gewisse Prozesse – wie das Einrichten einer Maschine – können so automatisiert und damit Fehler vermieden werden.

TooLink erhöht die ProduktivitÀt unserer Maschinen und bietet unseren Kund*innen mehr FlexibilitÀt.

Dank TooLink werden wir eine Vielzahl weiterer Dienstleistungen in der Cloud bereitstellen. Die Auswirkungen des Projekts TooLink sind bereits jetzt beachtlich und werden in den nĂ€chsten Jahren noch weiter an Bedeutung gewinnen. Denn sie sind eng mit der Digitalisierungsstrategie all unserer Produkte verknĂŒpft.

Wie wĂŒrdest du die Zusammenarbeit in drei Worten ausdrĂŒcken?

  • Vertrauen
  • ReaktivitĂ€t
  • QualitĂ€t

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