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Der neue miFKB-Bereich ist online

  • David Jordan

Der neue miFKB-Bereich ist online. Liip hat diesen Kundenbereich entwickelt, dass die Freiburger Kantonalbank (FKB) ihren Kunden Zugang zu einer breiten Palette von Online-Services bieten kann.

Seit der GrĂŒndung von Liip praktizieren wir Scrum und leiten komplexe Projekte - die auch wĂ€hrend der Implementierung Änderungen erfordern. Der miFKB-Bereich ist eines dieser Projekte. Wir haben die Infrastruktur- und SicherheitseinschrĂ€nkungen gemeistert, die sich aus dem TĂ€tigkeitsbereich unseres Kunden ergaben. Und die Integration eines User Experience (UX-)Designers in das Scrum-Team hat die AgilitĂ€t erhöht.

ZunĂ€chst haben wir ein Minimum Viable Product (MVP) definiert und entwickelt. Dies ist die Version der Plattform, welche die BedĂŒrfnisse der Benutzer erfĂŒllt, indem sie den Aufwand an Zeit und Geld minimiert. Diese erste Version wurde vor einigen Wochen veröffentlicht. Wir arbeiten bereits an einem Update. Neue Funktionen werden in KĂŒrze hinzugefĂŒgt.

Unsere Lösungen sind so konzipiert, dass sie sich weiterentwickeln, basierend auf dem Feedback der User.

Agil und effizient

Um dem Wunsch der FKB nachzukommen, einen Kundenbereich auf der Website zu schaffen, haben wir ein Scrum-Team zusammengestellt. Ein Scrum Master, ein Product Owner, vier Entwickler, ein UX-Designer und eine Content-Spezialistin in einem Team.

Wir sind ĂŒberzeugt, dass es sinnvoll und notwendig ist, den Kunden in das Projektteam zu integrieren. Der Aufbau eines interdisziplinĂ€ren Teams mit der FKB ermöglichte eine hohe Effizienz wĂ€hrend der elf aufeinander folgenden Sprints (22 Wochen). Unter Beachtung der wichtigsten EinschrĂ€nkungen: die Infrastruktur und Sicherheit, die der Bankensektor benötigt.

Liip lebt grundsĂ€tzlich nach sieben Prinzipien. Unsere ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der FKB wird durch unser Prinzip "flexibility over strength" perfekt veranschaulicht. Wir sind ĂŒberzeugt, dass nur ein agiler und iterativer Ansatz diese Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Bankensektor bewĂ€ltigen kann. Diese FlexibilitĂ€t ermöglicht es auch, die Strategie des Kunden umzusetzen und gleichzeitig die Erwartungen der Nutzer zu erfĂŒllen.

Tailor made und user-centred

Jedes Produkt unserer Kunden ist einzigartig. Ebenso unverwechselbar muss die von uns entwickelte Lösung sein. Der UX-Designer nahm an jedem der elf Sprints teil, um den Erstellungsprozess noch agiler zu gestalten. Mit anderen Worten, um die Erwartungen der User des zukĂŒnftigen miFKB-Bereich bestmöglich zu erfĂŒllen und gleichzeitig die Arbeit des Scrum-Teams zu optimieren.

Modelle werden wÀhrend der Sprints erstellt

Oft werden alle Modelle von UX-Designern vorbereitet, bevor der erste Sprint beginnt. Es besteht daher die Gefahr, dass die EntwĂŒrfe nicht mehr den BedĂŒrfnissen der Entwicklung entsprechen, da sich der Projektumfang mit fortschreitender Entwicklung weiterentwickelt.

WĂ€hrend des miFKB-Projekts haben wir die Erstellung dieser Modelle in die Sprints aufgenommen.

Der UX-Designer bereitete die Designelemente fĂŒr den N+1-Sprint vor, wĂ€hrend die Entwicklung an dem N-Sprint arbeiteten.

Dieser Ansatz ermöglichte es uns, besser auf Anpassungen zu reagieren. Aber es war auch eine grosse Herausforderung. Sicherstellen, dass die von den Entwicklung benötigten Modelle zum richtigen Zeitpunkt zur VerfĂŒgung standen. Um sicherzustellen, dass der Sprint reibungslos verlĂ€uft. Die Planung der Arbeit der UX-Designer war daher entscheidend.

Ein Styleguide als Kompass

Im ersten Workshop entwarfen wir gemeinsam mit den Kunden Skizzen der zukĂŒnftigen Plattform. Mit ihnen erstellten die Designer Modelle, direkt im Styleguide. Diese grafische Form ist ein unverzichtbares Werkzeug fĂŒr Entwickelnde. Sie enthĂ€lt eine Bibliothek von Styles und Komponenten. Ausserdem können Kunden im Styleguide das Seitenlayout und das Verhalten der verschiedenen FunktionalitĂ€ten visualisieren.

Das FKB-Team konnte auf Basis dieser Prototypen im Massstab 1:1 schnell Entscheidungen treffen. Weil die Styles genau auf das Endprodukt abgestimmt sind.

Wir sind ĂŒberzeugt, dass sich der Umfang eines Projekts im Laufe seiner Entwicklung anpassen wird und muss. So nah wie möglich an den Erwartungen der User zu sein.

Diese Erfahrung war ein Erfolg. Wir freuen uns ĂŒber die lohnende Zusammenarbeit mit der FKB. Und wir sind stolz, unser Prinzip "flexibility over strength" in die Tat umgesetzt zu haben. Deshalb werden wir die Erstellung von Designs bei unseren nĂ€chsten Sprints im miFKB-Projekt, aber auch in anderen Projekten systematisch integrieren.


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